Archivos de Temas: Panorama

¡Viva! – ¡Viva! – ¡Viva! y otra vez – ¡VIVA!

Hoy fue el último día escolar y con un gran alivio entramos en la etapa de las vacaciones anuales, que tardarán hasta el fin de enero 2019. “Vamos, anímate, solo falta un mes, solo quedan 20 días, solo una semana más, solamente UNA VEZ MÁS, y lo lograste!” De esta manera hemos animado a nuestras niñas y niños, que han esperado ansiosamente las vacaciones, como ningún otro año. También para nosotros un gran alivio, ya no hay que echar un vistazo al reloj cada rato, no debemos presionar a las niñas y los niños con los estudios y el forzamiento escolar, ya no hay que lavar montones de uniformes, con gusto dejamos los zapatos escolares para más que dos meses a un lado. SOLAMENTE DISFRUTAR EL TIEMPO CON NUESTRAS QUERIDAS Y QUERIDOS. Jugar, jugar, jugar y más jugar y dedicarnos a las manualidades navideñas en un ambiente relajado.
A propósito: Nuestro nuevo hogar luce bonito, ya estamos establecidos y nos sentimos cómodos. Los nuevos niños que entraron hace tres semanas se aclimataron rápidamente, ya no lloran cuando vienen, formaron amistades y disfrutan los juegos en equipos.
Los niños que hasta ahora nunca estudiaron, se acostumbran poco a poco al ritmo de las clases particulares. A algunos les gustan tanto los estudios, así que absorben el conocimiento como esponjas. A otros les cuesta poquito más, porque por nada están acostumbrados a sentarse y concentrarse a una materia por más que solamente un rato. Ellos son, que necesitan extensos recreos y prestan mejor atención, cuando organizamos las lecciones de forma dinámica.
Así os dejo con esas buenas noticias, hasta la próxima
(Priska Buchmann Scherer)


Hurra – Hurra – Hurra und nochmals HURRA!

Heute ist der Tag gekommen, auf welchen wir mit größter Ungeduld gewartet haben; der große Jahresschulurlaub, welcher bis Ende Januar 2019 dauern wird, hat endlich begonnen. „Komm, raff Dich auf, es fehlt nur noch ein Monat, nur noch 20 Tage, nur noch eine Woche, NUR NOCH EINMAL und dann hast Du es geschafft“! Auf diese Weise haben wir unsere Kinder angespornt, welche den Urlaub – wie kein anderes Jahr – sehnlichst erwartet haben. Auch für uns eine enorme Erleichterung, endlich nicht mehr ständig auf die Uhr blicken, unsere Kinder nicht mehr mit Hausaufgaben und Nachhilfeunterricht unter Druck setzen, keine Berge von Uniformen mehr waschen, die Schulschuhe für mehr als zwei Monate zur Seite legen. EINFACH NUR DIE ZEIT MIT UNSEREN KINDERN GENIESSEN. Spielen, spielen, spielen, noch mehr spielen und uns in entspannter Atmosphäre dem Weihnachtshandwerk und anderen Bastelarbeiten widmen.
Übrigens: Unser neues Zuhause ist gemütlich geworden, wir sind etabliert und fühlen uns wohl. Die neuen Kinder, die vor drei Wochen eingetreten sind, gewöhnten sich schnell ein. Sie weinen nicht mehr wenn sie kommen, schlossen Freundschaften und genießen das Zusammensein.
Die Kinder, welche bisher nicht zur Schule gegangen sind, gewöhnen sich nach und nach an den Rhythmus der Nachhilfestunden. Manchen Kindern gefällt das Lernen so sehr, sodass sie das Wissen wie Schwämme aufsaugen. Andere tun sich etwas schwerer, weil sie es nicht gewohnt sind, länger als nur einen Moment still zu sitzen und sich auf ein Thema zu konzentrieren. Sie brauchen lange Pausen und lernen besser, wenn wir den Unterricht dynamisch gestalten.
Mit diesen guten Nachrichten verabschiede ich mich, bis zum nächsten Mal
(Priska Buchmann Scherer)


Evviva – Evviva – Evviva e ancora EVVIVA!

Oggi è arrivato il giorno in cui abbiamo atteso con maggiore impazienza rispetto agli anni passati; la grande vacanza scolastica annuale, che durerà fino alla fine di gennaio 2019, ha finalmente iniziata. A causa dell’anno difficile che abbiamo passato, tutti noi, bambini come Madrinas, con impazienza abbiamo atteso questo giorno. Finalmente, non dobbiamo più sempre guardare l’orologio, non mettere più i nostri bambini sotto pressione con i compiti e le lezioni, non più lavare montagne di uniformi, e per due mesi possiamo mettere da parte le scarpe della scuola. POSSIAMO SEMPLICEMENTE GODERCI IL TEMPO CON NOSTRI BAMBINI. Giocare, giocare e ancora giocare e dedicare il tempo a preparazioni natalizie fare dell’artigianato in un’atmosfera rilassata.
Tra l’altro: La nostra nuova casa è diventata confortevole, siamo già affermati e ci sentiamo a nostro agio. I nuovi bambini, arrivati tre settimane fa, si sono abituati velocemente, non piangono più pianto quando arrivano, hanno fatto amicizia e si godono lo stare insieme ai altri. I bambini, che non sono ancora andati a scuola, si abituano gradualmente al ritmo delle ore di recupero scuola. Alcuni bambini amano talmente studiare che assorbono le novità come spugne. Altri invece fanno più fatica perché non sono abituati a stare seduti per più di un momento per potersi concentrare su un argomento. Hanno bisogno di lunghe pause e si concentrano meglio con l’insegnamento dinamico.
Con questa buona notizia vi saluto fino alla prossima volta
(Priska Buchmann Scherer)


Wir sind umgezogen…

…und als ob das nicht genug wäre, hatten wir zusätzlich mit einem aggressiven Virus zu kämpfen.
Nachdem unser Haus in der Sabaneta zum x-ten Mal unter Wasser stand, riss uns der Geduldsfaden mit unserem Vermieter. Einmal drückte der nasse Segen aus den verstopften Leitungen in der Küche, danach empfingen wir ihn über das Dach und zu guter Letzt überflutete uns das Wasser von allen Seiten, sodass das Haus einer einsamen Insel inmitten eines riesigen Sees glich. Somit war die Entscheidung schnell getroffen, als uns das Nachbarhaus im Tamarindo zur Miete angeboten wurde.
So ergab sich innerhalb von drei Wochen eines nach dem anderen in einer Geschwindigkeit, welche noch heute Schwindelgefühle in mir hervorrufen. Wir organisierten Elterninfo, Umzug, Reparatur- und Malerarbeiten sowie Schultransport für die Kinder aus der Sabaneta. Zu unserer großen Überraschung sind alle Angehörigen unserer Kinder bereit, einen Fußmarsch von 20 Minuten in Kauf zu nehmen, um ihre Kinder in das neue Haus im Tamarindo zu bringen.
11 Kinder aus der Sabaneta konnten wir überbrückungsweise in die bestehende Kindertagesstätte Los GUSANITOS Tamarindo I integrieren, während eine Gruppe von 12 Kindern bereits im neuen Haus im Tamarindo II Unterschlupf gefunden hat. Zurzeit stehen über 40 Kinder auf der Warteliste, diese werden wir nach Abschluss der Einrichtungs- und Malerarbeiten nach und nach in das Kinderparadies Los GUSANITOS Tamarindo II integrieren. Ab Mitte November 2018 werden wir in beiden Kindertagesstätten Los GUSANITOS Tamarindo I und II insgesamt 90 Kinder betreuen. Einmal mehr überschreiten wir unser Limit von 80 Kindern, aaaaaaaaaaaber, erstens war das Nein-Sagen schon immer eine meiner ausgeprägten Schwächen und zweitens bietet uns das neue Haus viel mehr Platz, ;-).

Als ob der Umzugsstress nicht genug gewesen wäre, befiel uns zudem ein besonders aggressiver Virus, an welchem die Mehrheit unserer Kinder, sowie ein Teil unserer Madrinas erkrankten. Der Virus ist mit bedenklich hohem Fieber, Husten, Bronchitis, und in einigen Fällen mit Lungenentzündung verbunden. Somit verbrachten 5 unserer Kinder mehrere Tage im hoffnungslos überfüllten Krankenhaus. 3 litten an Lungenentzündung und 2 mussten wegen ihres bedenklichen untergewichtigen Zustandes künstlich ernährt werden. Rund 30 kranke Kinder betreuten wir hier im Kinderparadies, sodass wir zeitweise eher einem Krankenlazarett, als einer fröhlichen Kindertagesstätte glichen. Am stärksten betroffen waren unsere untergewichtigen Kinder, welche wir in den letzten Monaten mit viel Mühe und Not auf ein einigermaßen annehmbares Körpergewicht brachten. Sie durchlitten den Virus, erholten sich für ein oder zwei Tage, bevor sie ihm erneut anheimfielen. Das Schlimmste scheint nun endlich ausgestanden, denn es befinden sich alle auf dem Besserungsweg, auch wenn einige zwar noch etwas wackelig auf den Beinen sind.

Aufgrund der schwierigen Umstände welche wir durchlebten, blieben auch die administrativen Angelegenheiten liegen. So war es unmöglich, etwas für unseren Blog zu schreiben oder E-Mails zu beantworten. Ich hoffe auf Ihr Verständnis und bin zuversichtlich, dass wir nach und nach zu einer gewissen Normalität zurückkehren werden.
Mit einem liebevollen Gruß
Priska Buchmann Scherer

Nos hemos mudado…

…y si eso no fuera suficiente, también tuvimos que luchar con un agresivo virus.
Después de que nuestra casa en la Sabaneta por x veces se ha hundido bajo el agua, se nos agotó la paciencia con nuestro propietario. La mala suerte ha empezado cuando la bendición húmeda (la lluvia) salió de las tuberías obstruidas en la cocina, después la recibimos por el techo y finalmente el agua nos inundó por todos lados, haciendo que la casa luciera como una isla solitaria en medio de un enorme lago. Por lo tanto, la decisión fue rápida cuando nos ofrecieron alquilar la casa vecina en la calle el Tamarindo.
Así, en estas últimas tres semanas, ha pasado una cosa tras otra con una rapidez, que todavía me causan mareos. Hemos hablado con los padres, hemos realizado trabajos de reparación y pintura, hemos organizado un transporte escolar para los niños de la Sabaneta, hemos empacado nuestros bienes y nos hemos mudado a la nueva casa en el Tamarindo.
11 niñas y niños de la Sabaneta hemos podido integrar en la guardería existente de Los GUSANITOS Tamarindo I, mientras que un grupo de 12 niñas y niños ya han encontrado refugio en la nueva casa – Los GUSANITOS Tamarindo II. Actualmente hay más de 40 niñas y niños en la lista de espera, estos se integrarán gradualmente, después de completar el mobiliario y la pintura en el Paraíso de Infancia Los GUSANITOS Tamarindo II. Así, a partir de mediados de noviembre de 2018, cuidaremos a un total de 90 niñas y niños en las dos guarderías. Una vez más superamos nuestro límite de 80 niñas y niños, peeeeeero primero, el Decir-que-No siempre ha sido una de mis debilidades más grandes y segundo, la nueva casa nos ofrece mucho más espacio, ;-).
Como si el estrés por la reubicación no hubiera sido suficiente, al mismo tiempo fuimos atacados por un agresivo virus, en el que la mayoría de nuestras niñas y niños, así como parte de nuestras Madrinas, se enfermaron. El virus está asociado con fiebre alarmantemente alta, tos, bronquitis y, en algunos casos con neumonía. Por lo tanto, 5 de nuestras niñas y niños pasaron varios días en el hospital sobrellenado. 3 sufrieron de neumonía y 2 tuvieron que ser alimentados artificialmente, debido a su cuestionable condición de bajo peso. A unos 30 niñas y niños enfermos hemos atendido aquí en la guardería, por lo que a veces parecíamos más a un hospital que a una guardería alegre. Los más afectados fueron nuestras niñas y niños de bajo peso, que en los últimos meses hemos levantado a un peso corporal razonablemente aceptable. Ellos sufrieron el virus, se recuperaron por un día o dos, antes de que otra vez se enfermaron. Parece que lo peor ya lo hemos superado, porque todos se encuentran en el camino hacia la recuperación, aunque algunos todavía un poco temblorosos en las piernas.
Por las circunstancias tan difíciles que hemos vividos, también los asuntos administrativos se quedaron atrás, así era imposible escribir algo para nuestro Blog, o responder correos. Espero su comprensión y estoy convencida de que, poco a poco regresaremos a una cierta normalidad.

Con un saludo cariñoso
Priska Buchmann Scherer